SIGMA 18-35 f1.8 DC „Art“

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Das letzte Pixel Auflösung aus einem APS-C Sensor herauszuholen, bedarf einer hochwertigen Linse. Das SIGMA 18-35 f1.8  ist eine solche Linse. Selbst zu fotografieren und kein Test-Labor zu befragen ist eher mein Ding, für mich zählt das sichtbare Ergebnis! Und die Ergebnisse des SIGMA sind hervorragend. Durch die durchgängige 1.8er Blende und die Brennweite von 29 – 56 mm, umgerechnet auf Vollformat, bietet es in der Portrait-Fotografie exellente Qualität und holt aus höchauflösenden APS-C Sensoren das Maximum herraus. Auch die Freistellungsmöglichkeiten sind exzellent. Abgeblendet auf 2.2 – 2.8 bietet es einen Schärfebereich bei entsprechenden Abstand zum Modell, der dem des menschlichen Körpers entspricht. Da ich auch keine Schärfeebenen berechne und mich auf mein Auge verlasse, ist es mir bei keinem Objektiv für APS-C Sensoren so leicht gefallen, so tolle Ergebisse zu erzielen wie bei diesem. Sehr gut zu sehen im ersten Bild der eingefügten Galerie. Das Bokeh ist butterweich und sehr homogen.

Ich verwende es an einer CANON EOS 70 D und gehe davon aus, dass eine NIKON D7100 ähnliche Ergebnisse erzielen sollte. Beide Kameras besitzen einen APS-C Sensor, der eine massive Anzahl von Megapixeln auf dem Sensor vereint und somit hochauflösende Linsen benötigt. Sehr interessanter Youtube Beitrag zu beiden Kameras von ValueTechTV. Und natürlich auch von mir als Besitzer einer 70D mein Beitrag: Canon EOS 70D der Allrounder. Ebenso die hochauflösenden APS-C Sensoren anderer Hersteller, aber auch aus Sensoren älterer Kameras kann diese Linse viel herausholen. Das Objektiv gibt es nicht nur für CANON/NIKON sondern auch für Pentax, SONY und natürlich für die SIGMA-eigenen Kameras. Die Optik der Linse ist extrem hochwertig, der Korpus fühlt sich metallisch an und ist durchaus als „schwer“ zu bezeichnen. Aber nicht nur die wertige Optik überzeugt, auch die Bedienbarkeit. In Tests wird oft geschildert, SIGMA nenne den Verzicht auf einen optischen Stabilisator qualitätsbringend uns nicht als Nachteil. Sehe ich genauso. Für Portrait-Aufnahmen werden Verschlusszeiten benutzt, die – meistens – 1/125 nicht unterschreiten. Und selbst wenn man mal in die Regionen um die 1/60 oder 1/80 vorstoßen sollte, ist das immer noch physikalisch im Rahmen des Möglichen, ohne einen Stabilisator zu benötigen, nur das Modell sollte eben Ruhe bewahren. Hier mal ein paar CloseUps des Objektivs:

 

Quelle der Bilder und technische Daten unter: SIGMA GLOBA VISION Ich vertrete die Meinung, dass es nicht auf den Sensor ankommt, jedenfalls nicht alleine, sondern in größtem Maße auf die Linse. Habe dies schon einen Absatz vorher erwähnt, hierauf möchte ich jetzt speziell eingehen. Im Kontakt mit einem Fotografen aus Berlin waren wir uns schnell einig: die genialste Linse für APS-C im Preisbereich unter 1.000,- € und ein Novum der Kombination Brennweite und Blende. Für Patric Böttcher / PATPIX ist es das „Immerdrauf“. Er nutzt eine 50 D, welche der Vor-Vor-Gänger meiner 70 D darstellt und „nur“ einen 15,1 Megapixel APS-C CMOS-Sensor besitzt. Im Gegensatz zur 70 D mit 20,2 Megapixel eine gehörige Portion weniger. Dass bei Kameras nicht in allen Bereichen „mehr ist gleich besser“ gilt, möchte ich hier zeigen:

 

Patric war so lieb, mir diese drei Bilder zur Verfügung zu stellen, um eine optische Gegenüberstellung mit meinen Bildern möglich zu machen. Alle drei Bilder wurden mit dem SIGMA 18-35 1.8 bei absoluter Offenblende aufgenommen und zeigen was möglich ist, selbst mit einer Kamera aus dem Jahre 2008. Die ISO-Werte von 1600 beim ersten Bild sind echt beeindruckend, zeigen hier deutlich die These: „je besser die Linse, desto höher kann man auch in den ISO Werten gehen“. Die 50 D ist dafür bekannt nicht der ISO-Riese zu sein, durch das sehr hochwertige Glas ist sichtbar mehr möglich.